Sanierung und Rückbau Karl-Marx-Ring 18 - 24

Mit Orange fing es an, mit einem saftigen Grün hört es auf – gemeint ist die Farbe der charakteristischen Schiebeläden, die dem WGR-Bestand am Karl-Marx-Ring und der Klötzerstraße eine auffallende Optik verleihen.

Mit dem Karl-Marx-Ring 18 - 24 begleitet WGR-Technikern und Bauleiterin Heike Felgner inzwischen zum fünften Mal in Folge eine Baumaßnahme, die aufgrund des Gebäudetyps (fast) immer gleich abläuft und trotzdem keine Routine darstellt.

Bereits im April erfolgt die Baustelleneinrichtung, damit die Arbeiten im Gebäudeinneren im Mai beginnen können. Diese umfassen, analog der vorangegangenen Objekte, umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen, wie beispielsweise den Einbau neuer Fenster, die straßenseitige Anbringung eines Wärmedämmverbundsystems, eine neue Wärmeübergabestation sowie die Umstellung des Heizsystems von Einrohr- auf Zweirohr-Heizung.

In den Leerwohnungen wird zudem mehr Barrierefreiheit geschaffen, indem überwiegend bodengleiche Duschen eingebaut werden. Durch den Rückbau von zwei Etagen werden von den 48 Wohnungen 32 Wohnungen verbleiben, von denen insgesamt ca. 15 für die Neuvermietung zur Verfügung stehen, da ein Teil der Mieter im Gebäude verbleibt.

Sollte kein witterungsbedingter Bauverzug auftreten, werden bereits im Dezember 2020 die letzten Schiebeläden montiert und die neuen Wohnungsschlüssel übergeben. Für die Wohnungsgesellschaft endet damit ein langjähriger Aufwertungsprozess des innerstädtischen Wohnquartiers. Mittelfristig werden noch einzelne Außenanlagenbereiche und die Spielflächen im Hofbereich des Karl-Marx-Ring 44 – 64 neugestaltet.