Seit über 20 Jahren sorgen die Hausmeister der RDL für Ordnung und Sauberkeit 

Sie sind die guten Seelen der Wohnanlagen. Die Hausmeister der Riesaer Dienstleistungsgesellschaft mbH (RDL) kümmern sich im Auftrag der Wohnungsgesellschaft Riesa seit mehr als 20 Jahren intensiv um den städtischen Immobilienbestand und teils um die dazu gehörigen Außenanlagen. Für viele Mieterinnen und Mieter sind die MIB „Männer in Blau“ oft auch der erste Ansprechpartner, wenn zum Beispiel eine Lampe im Treppenhaus den Geist aufgibt oder die Haustür schlecht schließt. „Ein bisschen handwerkliches Geschick braucht man schon für die tägliche Arbeit und Langschläfer darf man auch nicht sein.“ erklärt Uwe Weber, ein Hausmeister der ersten Stunde.

Seit 2000 ist der 54-jährige als Hausmeister im WGR-Bestand unterwegs und damit jeden Tag ab 5 Uhr auf den Beinen. Denn Dienstbeginn ist um sechs mit ein paar obligatorischen Kontrollrunden in seinem „Revier“. Das umfasst hauptsächlich die Bestände in der Pausitzer Delle, insgesamt über 60 Objekte.

Ärger über Müllsünder

Ob Kleinstreparaturen, die Bereitstellung von Mülltonnen zum Abholungstermin, Funktionskontrollen an elektrischen Anlagen oder Zählerstandsablesung. Der Hausmeisterdienst ist vielfältig aber nicht immer eine dankbare Aufgabe. Das Thema Mülltrennung und Müllbeseitigung sollte nicht die Hauptaufgabe eines Hausmeisters sein. Dennoch können auch die Kollegen von Uwe Weber bestätigen, dass von Jahr zu Jahr immer mehr Müll einfach achtlos im Wohngebiet bzw. in Treppenhäusern und Kellern entsorgt wird. „Das ärgert mich schon, wenn man täglich darum bemüht ist, dass unsere Häuser und Wohnanlagen in einem sauberen Zustand sind, während manche Mieter darauf scheinbar überhaupt keine Rücksicht nehmen“.

Leider sind die schwarzen Schafe nicht immer ausfindig zu machen und so treiben die Müllsünder oft die Betriebskosten für das gesamte Objekt in die Höhe. Uwe Weber ist dennoch leidenschaftlich gern Hausmeister, auch wenn die Wertschätzung bei manchen Hausbewohnern manchmal auf der Strecke bleibt, so gibt es doch gerade von älteren Mieterinnen und Mietern immer wieder Lob für die wichtige Arbeit. Besonders im Winter, wenn es schon in den frühen Morgenstunden mit dem Schneeschieben auf den Wohn- und Wirtschaftswegen losgeht. Am Ende eines Arbeitstages stehen dann oft 10 km Laufweg auf der Fitnessuhr von Uwe Weber und auch alle anderen Hausmeisterkollegen sind tagtäglich und teils auch an den Wochenenden mit viel Engagement im Einsatz.