Investitionen, die wirken – für heute und morgen

Trotz aktuell herausfordernder Rahmenbedingungen investiert die Wohnungsgesellschaft Riesa 2026 wieder ca. 4 Millionen Euro in den eigenen Wohnungsbestand und damit in die Wohn- und Lebensqualität für einen Großteil der Riesaer Bevölkerung. Folgende Bauvorhaben und Instandhaltungsaktivitäten bilden dabei die Schwerpunkte aus dem aktuellen Wirtschaftsplan:

Aufzugsanbau Segouer Straße 3a-f

Mehr Komfort und Barrierefreiheit im Wohngebiet Weida

Die Wohnungsgesellschaft Riesa plant im Wohngebiet Weida den Anbau von sechs neuen Aufzugsanlagen am Gebäude Segouer Str. 3a–f. Mit der Maßnahme wird ein wichtiger Schritt zur Verbesserung des Wohnkomforts und zur langfristigen Sicherung der Barrierefreiheit unternommen.

Der Baubeginn ist für Mitte März vorgesehen, die Fertigstellung soll bis zum Jahresende erfolgen. Das Projekt wird in zwei Bauabschnitten umgesetzt. Insgesamt profitieren künftig alle Wohnungen ab dem 1. Obergeschoss vom verbesserten Zugang. Die neuen Aufzüge werden außenliegend errichtet und sind über ebenerdige Vorhäuser aus Glas und Aluminium erreichbar. Die Dächer der Aufzugshäuser sind als Gründächer geplant.

Im Zuge des Aufzugsanbaus erfolgen zudem brandschutztechnische Ertüchtigungen, Anpassungen im Bereich der Treppenhäuser sowie malermäßige Instandsetzungen an Fassade und Innenbereichen. Ergänzend werden 18 neue Stellflächen im nördlichen Bereich des Gebäudes geschaffen.

Da es sich um eine Eigentümergemeinschaft handelt, wurde das Vorhaben eng mit den weiteren vier Eigentümern abgestimmt. Ziel der Wohnungsgesellschaft ist es, durch diese Investition langfristig mehr Komfort, Sicherheit und Zukunftsfähigkeit für den Standort zu schaffen.

Wohnumfeld Schweriner Straße / Greifswalder Straße

Mehr Aufenthaltsqualität und Grün im Quartier

Mit einer umfassenden Wohnumfeldmaßnahme wertet die Wohnungsgesellschaft Riesa die Bereiche rund um die Schweriner Straße und Greifswalder Straße im Wohngebiet Weida weiter auf. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal geplant, die Fertigstellung soll bis zum Jahresende erfolgen.

Die Maßnahme umfasst Investitionen von rund 350.000 Euro und wird teilweise durch Fördermittel aus dem Programm WEP (Wachstum und nachhaltige Erneuerung – Lebenswerte Quartiere gestalten) unterstützt. Ziel ist es, funktionale, sichere und zugleich attraktive Außenbereiche zu schaffen.

Geplant sind unter anderem die Ertüchtigung von Stellplatzflächen, neue Kurzzeitstellplätze zum Be- und Entladen, sichere Wegeverbindungen sowie die Neugestaltung von Eingangsbereichen. Ein neuer Sitzplatz im Zentrum des gesamten Flächenbereiches soll künftig als Treffpunkt dienen.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Grün- und Freiraumgestaltung: Bestehende Gehölze werden überwiegend erhalten und verjüngt, überalterte Pflanzen ersetzt und zusätzliche Bäume sowie Stauden gepflanzt. Damit leistet die Maßnahme auch einen Beitrag zur ökologischen Aufwertung und zur Anpassung an klimatische Veränderungen.

Die neu gestalteten Außenanlagen verbessern nicht nur die Aufenthaltsqualität, sondern erleichtern auch den Alltag durch sichere Wege, besser nutzbare Stellflächen und klar strukturierte Verkehrsbereiche. Gleichzeitig entstehen dadurch neue, attraktiv gestaltete Freiräume, die zu Begegnung, Erholung und einem stärkeren Miteinander einladen.

Fassadensanierung 2026

Frische Farben und neue Akzente im Stadtbild

Im Wohngebiet Weida plant die Wohnungsgesellschaft Riesa für dieses Jahr neue Fassadenanstriche an den Gebäuden Görlitzer Straße 19a–e sowie Wismarer Straße 4–12. Die Fertigstellung der Arbeiten ist bis zum Jahresende vorgesehen.

Ziel der Maßnahme ist es, den Gebäuden ein zeitgemäßes und ansprechendes Erscheinungsbild zu verleihen und das Wohnumfeld sichtbar aufzuwerten. Während die Gebäude in der Görlitzer Straße in frischen Farben gestaltet werden, ist für die Wismarer Straße zusätzlich eine besondere künstlerische Giebelgestaltung geplant.

Diese wird sich mit der Entstehungsgeschichte des Wohngebietes auseinandersetzen und neue visuelle Perspektiven eröffnen. Details zur Gestaltung werden zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben und entsprechend erläutert.

Mit den Fassadenmaßnahmen investiert die Wohnungsgesellschaft nicht nur in den baulichen Erhalt, sondern auch in ein positives und lebendiges Stadtbild.

Rückbau Weimarer Straße 2a–f

Bestandsanpassung mit Augenmaß

Der geplante Rückbau des Gebäudes Weimarer Straße 2a–f ist Teil der langfristigen Bestandsstrategie der Wohnungsgesellschaft Riesa. Ab Mai wird das Objekt abgerissen, wodurch sich der Wohnungsbestand um 60 Wohnungen reduziert.

Der Rückbau ist vor dem Hintergrund demografischer Entwicklungen und steigender Bewirtschaftungskosten ein wichtiges Instrument zur nachhaltigen Stabilisierung des Bestandes. Durch die Maßnahme werden künftig jährliche Kosteneinsparungen von über 100.000 Euro erzielt.

Gleichzeitig legte die Wohnungsgesellschaft großen Wert auf eine sozialverträgliche Umsetzung. Die Freilenkung des Gebäudes begann bereits im Mai 2024, sodass nahezu alle betroffenen Mieterinnen und Mieter rechtzeitig ein neues Zuhause innerhalb des Bestandes der Wohnungsgesellschaft finden konnten.

Der Rückbau schafft langfristig Spielräume für eine bedarfsgerechte Entwicklung des Quartiers und ist Teil eines verantwortungsvollen Umgangs mit dem Wohnungsbestand.